Wie sieht die Behandlung bei Zöliakie aus?

Steht die Diagnose Zöliakie fest, so heißt es ab sofort auf glutenhaltige Nahrungsmittel sowie glutenhaltige Kosmetika für den Gesichts- und Mundbereich zu verzichten. Eine glutenfreie Diät ist unverzichtbar, denn heilbar ist Zöliakie bislang nicht. Durch die Diät kann sich der Darm aber durch die Neubildung der Darmzotten wieder erholen. Besondere Vorsicht ist neben den bekannten Produkten bei der Auswahl von Fertigprodukten, wie z.B. Suppen, Konserven, Soßen und Wurstwaren geboten, denn hier ist oft Gluten versteckt.

Wird die Diät nicht eingehalten, können Symptome sehr schnell wieder auftreten. Auf lange Sicht steigt dabei das Risiko ernsthafter Folgeerkrankungen wie Darmkrebs (Karzinom) oder bösartige Tumore des Lymphgewebes (maligne Lymphome). Das Risiko einer Krebserkrankung ist aber nach neueren Studien gegenüber Menschen ohne Zöliakie nur gering erhöht, wenn man sich konsequent an die glutenfreie Ernährung hält. Wurde auch ein Laktasemangel festgestellt, ist es sinnvoll auch auf laktosehaltige Produkte zu verzichten, damit sich der Darm wieder regenerieren kann.

 Wie wird Zöliakie festgestellt?