Zurück in die Steinzeit

Die Altsteinzeit (Paläolithikum - 2,6 Mio. bis 12.000 v.Chr) war eine raue Zeit. Menschen musste ihre Nahrung erjagen oder sammeln, waren den ganzen Tag über aktiv und mussten immer auf der Hut vor Gefahren sein. Gestorben wurde bei der Jagd, an einer Infektion oder Verletzung - nicht etwa an Krebs oder einem Herzinfarkt. Osteoporose und Karies waren unbekannt. Und auch wenn man die durchschnittliche Lebenserwartung damals bei lediglich 54 Jahren lag, waren unsere Vorfahren doch wohl wesentlich gesünder als wir.

Und so gibt es eine immer größer werdende Zahl Menschen, die sich eine Scheibe von unseren Ahnen abschneiden wollen und sich selbst ein bisschen zurückversetzen in die Steinzeit. Neben der Integration ausreichender und vielfältigster Bewegung in unseren Alltag steht dabei natürlich auch die Ernährung im Fokus. Wie erwähnt, es wurde gegessen was es gab. Gejagtes (Fleisch und Fisch) wurde ergänzt durch Gesammeltes (Gemüse jeglicher Art, Knollen, Früchte, Beeren, Nüsse) und ergab eine erstaunlicherweise ziemlich glutenfreie Mischung. Und das hat auch seinen Grund, denn Getreide war zu dieser noch nicht kultiviert worden und stand dementsprechend auch nicht auf dem Speiseplan der Menschen; genauso wie Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Zucker und logischerweise industrielle Fertig-Produkte.

Und wer jetzt mal den Gang an seinen Kühlschrank wagt und schaut was er jetzt noch zu Mittag essen kann, der wird feststellen, dass das nicht mehr viel ist. Aber niemand hat gesagt, dass es einfach werden wird ;-)

Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem seien die nachfolgenden Links ans Herz gelegt. Wem der Ansatz ein bisschen zu weit geht, der sollte sich trotzdem das ein oder andere Mal auf den Steinzeitmenschen in uns besinnen und öfter mal die Treppe nehmen und das Fertiggericht im Tiefkühlfach lassen.