Reiswaffeln - Reisprodukte oft mit Schadstoffen belastet

Reiswaffeln sind nicht nur eine der Geheimwaffen von Menschen mit Zöliakie, aber in dieser Bevölkerungsgruppe lässt sich vermutlich ein höherer Konsum dieses Hunger-Stillers finden als im Rest der Bevölkerung. Als anspruchsloser und stiller Begleiter in der Tasche, lässt sich doch so manches Loch im Magen damit stopfen. Und so schlecht schmecken die runden flachen Taler auch nicht. Schon gar nicht, wenn man sie sich mit einer hauchdünnen Schoko-Schicht besorgt. Dann können Sie schon einmal schneller weg sein, als man gucken kann. 

Allerdings warnt nun die Ärzte Zeitung, vor dem übermäßigen Konsum von Reisprodukten, da diese oftmals mit Arsen belastet sind und so erheblich zur Aufnahme von Arsenverbindungen beitragen können. Besonders bei Kindern kann dies zu einer vergleichsweise hohen Belastung führen. Und das gilt nicht nur für Reiswaffeln, sondern auch gekochten Reis und andere Reisprodukte.

Dass Reisprodukte oft mit Schadstoffen belastet sind, weiß man schon länger. So hatte zum Beispiel Stiftung Ökotest im Jahr 2009 erstmals Reiswaffeln getestet und in einem Großteil der getesteten Produkte Schadstoffe wie Arsen und Acrylamid gefunden.
Ein erneuter Test im Jahr 2012 belegt und unterstreicht das Ergebnis, denn die Belastung hat sogar noch zugenommen.

Alternativen zu Reis und Reiswaffeln?
Die Ärzte Zeitung empfiehlt alternativ den Verzehr von Mais, Hirse, Buchweizen, Kartoffel, Quinoa und Amaranth Produkten. Für unsere geliebte Reiswaffeln bedeutet dies ebenfalls regelmäßig ersetzen. So bekommt man z.B. im gut sortierten Drogeriemarkt oder Reformhaus zum Beispiel auch Maiswaffeln oder Quinoawaffeln.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/magen_darm/article/890345/zoeliakie-reisprodukte-haeufig-arsen-belastet.html
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=100050&bernr=04
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=93488&bernr=04